Quelle: Kirchengemeinde Hesel
Quelle: Kirchengemeinde Hesel
Quelle: Kirchengemeinde Hesel

Kalenderblatt vom 20. Oktober 2018

Losung

Ihr wart wie ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerissen wird; dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der HERR.

Amos 4,11

Lehrtext

Wenn einige untreu wurden, hebt dann ihre Untreue Gottes Treue auf? Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so: Gott ist wahrhaftig.

Römer 3,3-4

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 14. Oktober 2018 bis Samstag, 20. Oktober 2018

Wochenspruch

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6, 8)

Feiertag

19. Sonntag nach Trinitatis

Erklärung

Wie können Christen mit Krankheit oder Leiden umgehen? Der 19. Sonntag nach Trinitatis versucht mit seinen Bibeltexten Mut zu machen gegen den verzweifelten Satz: Da kann man ja doch nichts machen. Grundlage für den Mut ist das feste Vertrauen auf Gottes Möglichkeiten. 

Thema

Ganzheitliche Heilung

1. Kor 7, 29-31

29 Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Auch sollen die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine;

30 und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht;

31 und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.

Andacht der Woche

"Die Zeit ist kurz" schreibt Paulus an die Gemeinde in Korinth. Wie wahr! Ich höre mich jedenfalls ziemlich oft sagen "Die Zeit rast dahin". Paulus meint dieses "die Zeit ist kurz" aber noch wesentlich schärfer. Er geht wie viele Christinnen und Christen seiner Zeit davon aus, dass der von den Toten auferstandene und in den Himmel entschwundene Christus bald - vielleicht sogar sehr bald! - wiederkommen wird. Er denkt sogar darüber nach, ob das noch zu seinen eigenen Lebzeiten geschehen wird, in einer Woche? Vielleicht morgen? In ein paar Stunden?

 

Weil Paulus so denkt, gibt er Ratschläge, die uns sehr fremd vorkommen, zum Beispiel: die, die Frauen haben, sollen sein, als hätten sie keine. Zum Glück hat sich kaum jemand an diese Weisung des Apostels gehalten - sonst gäbe es heute keine Christen mehr.

 

Die drei Verse unseres Predigttextes sind wie aus der Zeit gefallen. Aber wer in der Naherwartung lebt, denkt: Christus kommt in der allernächsten Zeit wieder. Und wer denkt, das Ende der uns bekannten Welt ist da, der redet nun mal anders als wir das so gewohnt sind. Anders etwa als jemand, der zusammen mit seinem Partner oder der Partnerin überlegt, wann sie heiraten und Kinder bekommen wollen oder der gerade einen Sparplan für die Altersvorsorge abschließt.

 

Ich denke, Paulus geht es um eine bestimmte Lebenseinstellung. Da herrscht ein Glaube daran, dass zwar das Wesen dieser Welt vergehen wird, aber trotzdem eine Zukunft da ist: Christus. Wir wissen nicht wann er wiederkommen wird. Aber wir glauben, dass dann ein neues, völlig anderes Leben beginnt. Wenn wir von diesem Glauben aus auf unser Leben schauen, auf das Miteinander, auf das Lachen wie Weinen, können wir eine Freiheit gegenüber dieser Welt gewinnen, ohne aus der Welt zu fallen.

Ich wünsche uns, dass wir diese innere Freiheit immer wieder spüren können - denn: die Zeit ist kurz!

 

 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                 

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Quelle Losungen: Herrnhuter Losungen Losungen

Moment Mal

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Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit - Autorin: Susanne Richter

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Morgenandacht

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Das Reformationsjubiläum im letzten Jahr hat verdeutlicht, dass die Gemeinsamkeit aller christlichen Kirchen die Nächstenliebe ist. Die Morgenandacht von Daniel Mourkojannis.

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Wochenlied

Wohl denen, die da wandeln (EG 295 )

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