Gossener Mission
Die Gossner Mission leistet seit mehr als 180 Jahren Hilfe durch Selbsthilfe durch konkrete Projekte. Sie steht an der Seite der Armen und Schwachen in Indien und Nepal, in Sambia, Uganda und in Deutschland. Sie wirkt als unabhängiges evangelisches Missionswerk in der Tradition ihres Gründers Johannes Evangelista Goßner.
Die Anfänge der Gossner Mission gehen auf das Jahr 1836 zurück. Damals suchten sechs junge Handwerker aus Ostfriesland den Pfarrer Goßner in Berlin auf – mit dem Wunsch, von ihm in die Mission entsandt zu werden. Bei den bestehenden Missionswerken waren sie abgelehnt worden, da von diesen nur Theologen entsandt wurden. Goßner sah das anders. In Berlin kümmerte er sich um Kranke und Ausgegrenzte, gründete Suppenküchen, Wärmestuben und ein Krankenhaus. Fortan sandte er auch Missionare in die Welt: Bauern und Handwerker, die die christliche Botschaft verkündeten und zugleich handfeste Hilfe brachten und für die Rechte der Armen
stritten.
Die Gossner Mission arbeitet in ihren Projektländern eng mit lokalen, meist kirchlichen Partnerorganisationen zusammen. Diese Partner sind verlässlich und mit großer Erfahrung vor Ort. Sie kennen die Ansprechpartner und sehen, wo die Not am größten ist, so dass in allen Projekten die finanzielle Hilfe ankommt. Das macht unsere Arbeit aus!“, betont
Dr. Helmut Kirschstein, Vorsitzender der Gossner Mission und zugleich des Gossner- Netzwerks Ostfriesland. „Bei allem, was wir tun, sind wir nah dran und an der Seite der Schwachen!“
Die Gossner Mission
- ist seit 2006 eine Stiftung
- ist ein unabhängiges Missionswerk, das von zahlreichen Freunden, Freundeskreisen und Gemeinden in ganz Deutschland getragen wird
- arbeitet vor Ort mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen
- fühlt sich einem Mission Statement verpflichtet
- kooperiert bei der Entsendung von Freiwilligen mit dem Berliner Missionswerk sowie mit dem Verein Deutsch-Indische-Zusammenarbeit e.V. (DiZ)
- wird von mehreren deutschen Landeskirchen unterstützt
- trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).