Quelle: Kirchengemeinde Hesel

Rückblick

Nachricht 13. November 2021

Pastorske inhalen (inhalen = reinholen)

hieß es am 4. September in Hesel. Dies ist ein wohl nur in Ostfriesland üblicher Brauch, der neuen Pastorin/dem neuen Pastor einen Tag vor der offiziellen Amtseinführung das Dorf zu zeigen.


Bei uns in Hesel erfolgte das mit einer Mischung aus Kutschfahrt und Fahrradtour. Die neue Pastorin Taalke von Blumröder wurde zu Hause vom Kirchenvorstand abgeholt, die Fahrt erfolgte dabei vom Kirchenvorstand mit dem Fahrrad während Frau von Blumröder und ihr Ehemann mit der Kutsche von Menso Tammen bis zum ersten Zwischenstopp auf Kiefeld bei Jan Baumann gefahren wurden. Dort spielte der Gitarrenchor Wegbegleiter einige Lieder und Frau von Blumröder nutzte gleich die Gelegenheit mit vielen der dort auch erschienenen Gemeindemitgliedern zu sprechen. Weiter ging es dann auch für sie per Fahrrad zum nächsten Halt beim Seniorenhaus Hesel.

Auch hier spielte der Gitarrenchor wieder ein paar Lieder. Im Anschluss wurde Frau von Blumröder das Wohnviertel im Bereich Timmersberge/Lehmshörn, Amselstraße gezeigt und von dort ging es dann zum Gemeindegarten der Kirchengemeinde. Hier war der Eingang mit einem – auch typisch ostfriesischen - Bogen geschmückt und es wartete schon eine Abordnung vom Posaunenchor. Der Posaunenchorleiter Johann Berghaus hatte leider nicht freibekommen können, aber wie er schrieb ,,Als der Posaunenchor aufspielte war ich in der Osterstraße in Holtland. Hören konnte ich dort nichts, aber im Herzen habe ich es gefühlt.


Nach dem Vortrag einiger Lieder sang man zum Abschluss gemeinsam das Lied ,,Komm Herr segne uns." Es war ein schöner Nachmittag, Petrus war auch gut gestimmt und schickte schönstes Sommerwetter. Das galt dann auch für den Ordinationssonntag. Petrus wusste wohl auch, dass Taalke von Blumröder die erste Pastorin der Liudgerikirchengemeinde in Hesel sein wird und mit der wollte er es sich sicher nicht gleich verscherzen.

Anita Berghaus

Heseler Tafel

Die Waren werden von den Ehrenamtlichen aus Leer abgeholt, in Hesel sortiert und dann an die Tafelkunden ausgegeben. Gesucht werden noch Fahrer:innen, die bereit wären, die Waren aus Leer abzuholen und das Tafel-Fahrzeug nach Ausgabeende wieder nach Leer zu bringen. Interessenten melden sich bitte im Pfarrbüro.

Ab September sind pro Person aus einer Bedarfsgemeinschaft
2 Euro für die Inanspruchnahme pro Ausgabetag zu entrichten.
Eine vorherige Anmeldung für die Tafelnutzung ist nur dann erforderlich, wenn jemand erstmals die Tafel beanspruchen möchte. In diesem Fall ist eine Registrierung unter der Telefonnummer: 0491 – 9 87 9312 oder per E-Mail unter: poppen@tafel-leer.de erforderlich. Voraussetzung für die Nutzung der Tafel ist auch ein Berechtigungsnachweis wie etwa ein SGB II – Bescheid (Hartz IV). Wer schon Tafelkunde ist, kann ohne Voranmeldung montags zur Ausgabe kommen.

Öffnungszeiten: montags, 14 bis 15 Uhr
Ausgabestelle: Martin Luther Haus, Am Ehrenmal in Hesel

Anita Berghaus

Zu Besuch beim Wasserwerk Hasselt

Am 21.10.2021 haben wir mit unserer Männerrunde das Wasserwerk in Hasselt besucht.


Der Verbandsgeschäftsführer Dipl.-Ing. Heinz Hotze hat uns in einer einstündigen Führung durch Kompetenz und Fachwissen offengelegt, wie aus Rohwasser Trinkwasser gewonnen wird. In dem 520 km² großen Verbandsgebiet des Hasselter Wasserwerks liegen über 1.400 km Rohrleitungen. Das Wasserwerk versorgt ca. 54.000 Einwohner mit sauberem Trinkwasser. Das Rohwas-ser wird aus sechs Förderbrunnen im Umkreis von 500 m um das Was-serwerk aus 60 bis 100 m Tiefe mit Unterwasserpumpen zur Aufbereitung ins Wasserwerk geleitet. In mehreren Filteranlagen wird das Trinkwasser von Mangan, Eisen und Kohlensäure befreit. In einem Vorratsbehälter mit einem Speichervolumen von 5.500 m³ wird sichergestellt, dass immer genügend Wasser zur Verfügung steht.


Um den steigenden Wasserbedarf und benötigten Wasserdruck bei Spitzenabnahmezeiten zu gewährleisten, wurde in den achtziger Jahren eine Druckerhöhungsanlage mit Wasserspeicher in Nüttermoor errichtet und in Betrieb genommen.


Am Ende der Führung wurde uns ein Wasseranalyse - Prüfbericht ausge-händigt, aus dem ersichtlich ist, wie weich und sauber unser Trinkwasser ist. Bereits das geförderte Grundwasser ist keimfrei und braucht deshalb nicht gechlort zu werden.


Auch wenn laut Aussage in Hasselt über Jahre noch genügend Wasser vorhanden ist, sollte man trotzdem nicht verschwenderisch mit dem Trinkwasser umgehen, denn Wasser ist unbestritten das wichtigste Lebensmittel und Grundlage allen Lebens. Ein 1-Person-Haushalt verbraucht bundesweit im Schnitt 127 l Wasser am Tag. Davon werden nur bis zu 5 Liter Wasser für Essen und Trinken benötigt.

Hella Bruns

Stiftungsziele 2021 wurden erreicht

Die Heseler Liudgeri Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht das Gemeindeleben finanziell zu unterstützen. Dies kann z.B. zur Förderung der Jugendarbeit, Unterstützung bei Anschaffungen für Gruppen oder Chöre oder zur Gestaltung und Erhaltung unseres Friedhofs sein.


Im Jahr 2021 konnten diese Projekte gefördert werden:
Der Sandkasten für den Gemeindegarten mit einer Abdeckung wurde geliefert. Er wurde im Gemeindegarten aufgebaut und steht unserer Gemeinde zur Verfügung.
Die Liudgeri-Combo freut sich über vier neue Mikrofon-Sets, ein Mischpult von Behring nebst weiterem Zubehör (siehe Foto).
Weiterhin wurde auch in diesem Jahr die Diakonenstelle finanziell unterstützt.


Wenn auch ihr eine Idee habt wie das Gemeindeleben durch finanzielle Unterstützung gestaltet werden kann, sprecht uns gerne an oder schreibt eine Mail an kg.hesel@evlka.de.

Heseler Liudgeristiftung

Quelle: Kirchengemeinde Hesel

Ordination in Hesel: Sogar die Glocken freuten sich

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Nachmittag des 5. September die Ordination unserer neuen Pastorin Taalke von Blumröder statt.
Im Gemeindegarten konnten alle Gäste mit dem erforderlichen Abstand untergebracht werden.

Die Predigt hielt Regionalbischof Dr. Detlef Klahr in bekannt lebensfroher Weise. Er berichtete vom Vorgespräch mit Taalke von Blumröder, in dem diese geäußert habe, sie freue sich vor allem auf die Menschen, darauf sie kennenzulernen und von ihrem Leben zu erfahren. Über ihr Vikariat, das sie in der benachbarten Kirchengemeinde Holtland absolviert hatte, habe sie gesagt, es hätte nicht bes-ser sein können. Für die Ordination hatte sie sich als Wort ,,Der Herr ist der Geist, wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ ausgesucht und hiervon handelte auch die Predigt, die mit dem Schlusswort Flügel statt Fesseln würde und solle der Glaube verleihen endete. Im Anschluss segnete Dr. Klahr die neue Pastorin.

Die Ordinationsurkunde verlas im Anschluss Superintendentin Christa Olearius und ob es Zufall oder Absicht war, wird man wohl nie zweifelsfrei klären können, aber zeitgleich mit dem Verlesen der letzten Worte der Urkunde setzte das Glockenläuten unserer Kirche nebenan ein, so als wollten die Glocken in die allgemein große Freude über die neue Pastorin einstimmen und dieses lautstark zum Ausdruck bringen.

Den Abschluss des Tages bildete ein kleiner Empfang, bei dem einige Grußworte gehalten wurden, die frischgebackene Pastorin aber vor allem ausgiebig die Gelegenheit nutzte mit den anwesenden alten und jungen Gemeindemitgliedern in Kontakt zu kommen.

Anita Berghaus