Quelle: Kirchengemeinde Hesel

Aus der Gemeinde

Nachricht 25. Mai 2020
Quelle: Kirchengemeinde Hesel

Martin-Luther-Haus wird zum „Modegeschäft“

Am Samstag, den 08. Februar 2020 fand im Martin-Luther-Haus die erste Konfirmations-Kleider-Börse statt. Nachdem in den Monaten und Wochen zuvor einige organisatorische Arbeiten vorausgingen, brachten viele mögliche Verkäuferinnen und Verkäufer ihre angemeldete Ware am Vorabend. Samstagvormittag war es dann soweit: Mit einigen helfenden Händen war der große Saal des MLHs umgestaltet worden, sodass Anzüge, Hemden, Kleider, Schuhe und einiges mehr ausgelegt und gezeigt werden konnten. Natürlich standen den Konfirmanden auch Umkleide-Kabinen und große Spiegel zur Verfügung, damit man sich ein vernünftiges Bild von der Kleidung machen konnte. Insgesamt wurde unsere erste Konfi-Kleider-Börse gut angenommen, es gab ein großes Angebot an festlicher Kleidung und Schuhen für die Jugendlichen. Einige konnten mit der kompletten Garderobe ausgestattet werden. Die Einnahmen waren zufriedenstellend, wobei 90% der jeweiligen Erlöse dabei an die gingen, die Kleidung angeboten hatten, die übrigen 10% flossen zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit in unsere Kirchengemeinde . Im kommenden Jahr wollen wir wieder versuchen das Angebot der Konfi-Kleider-Börse zu machen, ein Termin Ende Januar / Anfang Februar 2021 wird eingeplant und im nächsten Gemeindebrief angekündigt. Ein großer Dank geht dabei an die zwei fleißigen Helferinnen Schwantje Janßen und Maike Lücht, ohne die die Kleiderbörse nicht so gut gelaufen wäre!

Text und Fotos: Hella Bruns

Quelle: Kirchengemeinde Hesel

Neuer Betreuer für Homepage gesucht

Das Foto zeigt die erste Ansicht der Homepage unserer Kirchengemeinde www.kirche-hesel.de. Es erschien im Kirchenbrief Nummer 110 im Winter des Jahres 2007. Hervorgegangen war die Homepage damals aus einer Idee des Offenen Kreises Gemeindeleben, realisiert wurde sie unter Federführung von Heino Burlager mit Unterstützung von Ralf Elsner und Meino Kroon. Heino Burlager hat die Homepage bis heute, also über 13 Jahre betreut. Nun möchte er sich verstärkt anderen Aufgaben zuwenden und die Arbeit an der Homepage in neue Hände geben. Der Kirchenvorstand hat dies mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Wir danken Heino Burlager für seine Pionierarbeit und die vielen Jahre der Betreuung. Nun wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gesucht. Die Betreuung der Homepage besteht vor allem im Einpflegen von Terminen, Texten und Fotos. Der konkrete Zeitaufwand hängt somit auch direkt von der Menge der bereitgestellten Materialien ab. Als durchschnittlichen Zeitaufwand pro Quartal geht Heino Burlager von 5 Stunden aus. Voraussetzung für die Übernahme der Aufgabe sind Kenntnisse in der Bildbearbeitung und der Anwendung der Office-Programme. Die Verwaltung der Homepage erfolgt mit dem CMS Magnolia5 sowie dem Programm Termine-e zum Einpflegen der Termine. In die Handhabung dieser Programme kann Heino Burlager seine/n Nachfolger/in einweisen. Es gibt auch Schulungen der Landeskirche hierfür. Wer sich für die Übernahme der Pflege der Homepage interessiert, melde sich bitte beim Pfarramt unter (0 49 50) 20 11 oder per E-Mail an: KG.Hesel@evlka.de. Wer zuvor noch Fragen zur Technik hat, kann sich an Heino Burlager unter Heino.Burlager@ewetel.net wenden.

Text: Anita Berghaus

Aus Kassettendienst wird Mediendienst

Zu Beginn jeden Gottesdienstes werden für die Hörer, die den Gottesdienst via Kassetten zu Hause verfolgen, die Lieder angekündigt. Den Kassettendienst gibt es in unserer Kirchengemeinde seit Dezember 1986, initiiert hat ihn damals Georg Wilken und bis 1994 auch betreut. Danach hat ihn kurze Zeit Johann Meyer aus Hasselt übernommen, der ihn aber aus gesundheitlichen Gründen nach kurzer Zeit an Siegfried Terviel abgab. Dieser hat ihn dann bis Februar diesen Jahres ausgeführt. Dann teilte er dem Kirchenvorstand mit, dass er den Dienst aus Altersgründen nicht mehr ausführen möchte. Schon vorher hatte man mit ihm zusammen überlegt, ob der Kassettendienst auf andere Medien umgestellt werden kann, weil auch nur noch wenige einen Kassettenrekorder hatten. Auch nicht erst zu Zeiten von Corona war angeregt worden, ob es nicht auch möglich ist, die Gottesdienste auf der Homepage der Kirchengemeinde abrufbar zu machen und / oder auf einem youtube-Kanal. Wichtig dabei war aber, dass auch diejenigen, die keinen Zugang zum Internet haben, weiterhin die Möglichkeit haben sollen, die Gottesdienste zu Hause zu hören. Der Kirchenvorstand hat deshalb beschlossen denjenigen, die selbst über kein entsprechendes Gerät zum Abspielen verfügen, dieses kostenlos zur Verfügung zu stellen. Gesucht wird deshalb jetzt jemand, der oder die bereit wäre, die Aufnahme (etwa eine halbe Stunde) am Computer zu bearbeiten und die USB-Sticks dann in der Woche nach dem Gottesdienst an die Hörer zu verteilen. Zuletzt sind es elf Kassettenhörer gewesen, die Zahl könnte mit dem neuen Medium vielleicht etwas steigen. Das Aufnehmen des Gottesdienstes übernimmt der diensthabende Kirchenvorsteher. Dieser bringt nach dem Gottesdienst die USB-Sticks auch zum Mitarbeiter im Mediendienst nach Hause. . Wer das Bearbeiten der Aufnahme und / oder das Verteilen der USB-Sticks übernehmen möchte, kann sich beim Pfarrbüro melden, telefonisch unter (0 49 50) 20 11 oder per E-Mail an: KG.Hesel@evlka.de. Melden können sich hier auch alle, die künftig den Gottesdienst zu Hause hören und in den Verteilerkreis neu aufgenommen werden möchten.

Text: Anita Berghaus 

Abschied aus dem Kirchenvorstand

Anfang Dezember 2019 brachte mich eine Erkrankung für sechs Wochen ins Klinikum Leer. Dort konnte mir zwar gut geholfen werden, gravierende gesundheitliche Einschränkungen blieben aber bestehen. Meine Arbeit im Kirchenvorstand und als dessen Vorsitzende kann ich daher leider seitdem nicht mehr wahrnehmen und habe den Kirchenvorstand gebeten, den Vorsitz neu zu ordnen. Ich danke allen recht herzlich, die mir mit Gebeten, Zuspruch und tätiger Hilfe in dieser schwierigen Zeit geholfen haben.

Inka Krumme

IN EIGENER SACHE

Liebe Gemeindebriefleser/innen, schweren Herzen muss ich hiermit mitteilen, dass ich mit diesem Gemeindebrief meine ehrenamtliche Tätigkeit beim Layouten des Gemeindebriefes beende. Wer sich vorstellen kann, diese Arbeit zu übernehmen, melde sich bitte im Gemeindebüro oder bei einem Mitglied des Kirchenvorstandes.

Jutta Faustmann

Was wäre unsere Kirchengemeinde ohne …

An mehrere Personen, die sich schon viele Jahre stark in unsere Kirchengemeinde einbringen, erinnerten wir uns bereits im Dezember letzten Jahres. Nach dem Posaunenchor war der Frauenkreis viele Jahrzehnte lang der älteste Kreis unserer Kirchengemeinde. Gegründet hatte ihn Pastor Hill 1958 auf Anregung von Gundel Voepel. Nach ihm leiteten Else Eden, Pastor Wolthoff, Carmen Flug und Ettje Ackermann (ab 1996 bis 2000) diesen Kreis am 1. Dienstagabend im Monat. Gerade in unseren Chören sind mehrere bereits eine lange Zeit mit großer Treue und Einsatzbereitschaft dabei: Im Gitarrenchor Saitenwind singen und spielen Sabine Meyer und Stefanie Oltmanns bereits über 35 Jahre mit, Hannelore Zanter seit über 30 Jahren, Melanie Hafermann, Jenny Schlachter und Wilma de Wall schon über 25 Jahre. Etwa 25 Jahre dabei sind Rebecca Freudenberg, Elfriede de Groot, Heike Stöter und Bianca Wessels. Martina Even-Eilers spielt seit 40 Jahren Gitarre, übernahm die Leitung vom Gitarrenchor Saitenwind 1988 von Gerta Störmer und bildet zusammen mit Heino Burlager seit 2008 ein starkes Team. 2016 gründeten sie zusammen mit Hilke Burlager, Stefan Hafermann und Sabine König die Heseler Liudgeri Combo als „Haus-Band“ der Lebensraum-Gottesdienste. Im Gitarrenchor Wegbegleiter sind Sandra Fröhling-Drewes und Gerta Störmer jetzt seit 40 Jahren dabei und Wübbo Tammen seit 35 Jahren. Im Posaunenchor spielt Hannelore Zanter seit 25 Jahren Trompete. Seit 2010 gestaltete Jutta Faustmann 10 Jahre unseren Schaukasten. Ende letzten Jahres gab sie dieses Aushängeschild unserer Kirchengemeinde in die Obhut von Anita Berghaus. Beim Gemeindebrief kümmerte sie sich immer für das äußerst ansprechende Layout, das pünktliche Erscheinen und eine solide Finanzierung. Allen Genannten – aber auch denen, die ich dabei übersah, - danken wir als Kirchenvorstand von ganzem Herzen für diese große Treue und Hingabe im Dienst an anderen zur Ehre unseres Gottes!

Stefan Bischoff , Pastor

Quo vadis Tafelstandort Hesel

Seit 2013 gab es in Hesel eine Ausgabestelle der Tafel im MartinLuther-Haus. Diese gehörte zur Leeraner Tafel, die Lebensmittelausgaben in Hesel, Moormerland und Leer betrieb. Koordiniert wurde die Arbeit durch die Diakonie Leer. Ehrenamtliche aus unserer und der Holtlander Kirchengemeinde kümmerten sich sehr engagiert und liebevoll um die Ausgabe der Lebensmittel an Bedürftige. Die Akquirierung der Lebensmittelspenden von Geschäften, deren Transport zum Hauptgebäude in Leer, die Sortierung dort und der Transport zu den Standorten in Hesel und Moormerland, sowie die Verwaltung der Berechtigungsnachweise übernahmen Ehrenamtliche in Leer. Im Januar 2020 kam dann plötzlich aus Leer der Hinweis, der Standort in Hesel solle schon im Februar aufgegeben werden. Als Begründung führte man unter anderem an, man habe in Leer zu wenig ehrenamtliches Personal für Transport und Sortierung, zu wenig Fahrzeuge, außerdem seien die Kosten insgesamt zu hoch. Um diese Probleme einzudämmen, hatte man in Leer entschieden, den Standort Hesel aufzugeben. Hesel habe von allen drei Standorten die wenigsten Kunden und diese könnten doch auch problemlos nach Leer oder Moormerland gelangen und dort mit Lebensmitteln der Tafel versorgt werden. Der Kirchenvorstand teilte diese Auffassung nicht. Nur ein Teil der Tafelkunden ist motorisiert, besonders die älteren Frauen und auch die Familien unter den Kunden sind in der Regel nicht mobil. Der Widerspruch des Kirchenvorstands wurde den Leeranern Mitte Januar mitgeteilt und es konnten auch schon konkrete Personen benannt werden, die bereit waren, die Ehrenamtlichen in Leer zu unterstützen. Nichts desto trotz wurde den Tafelkunden per Faltblatt Ende Januar mitgeteilt, im Februar schließe der Standort in Hesel. 31 AUS DER GEMEINDE Der Kirchenvorstand wandte sich erneut an Leer und bat um ein zeitnahes Gespräch. Dieses kam dann Mitte Februar zustande. Aus Hesel nahmen daran Pastor Bischoff, Anita Berghaus, Renate Gödecke und Annemarie Busboom von den Ehrenamtlichen, Samtgemeinde-Bürgermeister Uwe Themann und drei Kunden der Heseler Tafel teil. Von den Leeranern nahmen Pastor Bartels sowie drei ehrenamtlich Mitarbeitende der Tafel teil. Erneut wiesen die Leeraner auf ihre Probleme hin. Neben den oben schon genannten wurde auch angeführt, dass besonders der Ausgabetag Montag Probleme bereite, da man an diesem Tag von vielen Geschäften Lebensmittel abholen müsse und dann nur wenig Zeit habe, diese zu sortieren, wenn man nachmittags schon wieder Lebensmittel nach Hesel liefern müsse. Man habe nicht nur die Ausgabestelle in Hesel aufgegeben, sondern hole auch keine Lebensmittel mehr von Geschäften in Hesel oder Moormerland ab. Die Heseler boten daher sowohl die Verlegung des Ausgabetags an als auch konkrete Angebote zur ehrenamtlichen Mitarbeit in Leer. Allerdings hatte man dabei nicht den Eindruck, dass dies auf offene Ohren stieß. Immer wieder kamen andere Einwände von den ehrenamtlich Mitarbeitenden in Leer. Zuletzt bat man Pastor Bartels, mit seinen Mitarbeitenden noch einmal über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken und diese Erkenntnisse dann den Heselern mitzuteilen. Wichtig ist dem Kirchenvorstand dabei, dass der Standort Hesel für die Tafel „wiederbelebt“ wird.

Anita Berghaus

Quelle: Kirchengemeinde Hesel

Nachruf zum Tod von Heiko Müller

Am 17. März starb Heiko Müller im Alter von 80 Jahren. In den letzten Jahrzehnten wohnte er wieder auf demselben Grundstück in Kiefeld, wo er im Haus seiner Eltern geboren wurde. Als Ältester von vier Geschwistern wuchs er auf. Seit seiner Kindheit war unsere LiudgeriKirche für ihn wie ein zweites Zuhause. Hier war sein Vater Küster, Friedhofswärter, Totengräber und Leichenbitter. An Pastor Hill beeindruckte Heiko, wie offen, freundlich und hilfsbereit er gegenüber anderen war, auch wenn sie einer ganz anderen Konfession angehörten. Mit 18 Jahren zog Heiko Müller nach Hannoversch Münden, um Polizist zu sein. Von Braunschweig zog er über Papenburg und Aurich nach Leer, wo er die Dienststelle der Autobahnpolizei aufbaute und leitete. Auch Emden und Neermoor gehörten zu seinen Wohnorten. In Papenburg lernte Heiko Engeline Löning aus Flachsmeer kennen. 1963 heirateten beide einander. Zu den drei Söhnen Ralf, Wolfgang und Stefan schenkte Gott den beiden später auch noch Nadine als Schwiegertochter. Im letzten November freute Heiko sich ganz besonders über die Taufe von Enkel Emil. Zusätzlich zu den Ehrenämtern aus früherer Jahren engagierte sich Heiko Müller ab 1998 stark als Bürgermeister von Hesel. Als Kirchengemeinde sind wir dankbar, dass Heiko von 2000 bis 2018 in unserem Kirchenvorstand mitarbeitete. Von 2012 bis 2015 war er dessen Vorsitzender. 2008 gründete er die Männerrunde und leitete sie bis zuletzt. In all seinem Dienst setzte er immer gerne seine Zeit, seine Erfahrung und Kontakte zum Wohle der Menschen in unserer Kirchengemeinde und in unserem Ort ein. Ganz besonders am Herzen lag ihm dabei eine ansprechende Gestaltung unseres Friedhofes, ein gutes Miteinander zwischen den Generationen, Gruppen, Institutionen und Konfessionen im Ort. Wir danken Gott für allen Segen, den er durch ihn schenkte, und vermissen Heiko. Dabei danken wir auch Engeline, dass sie ihren Mann die ganze Zeit so stark unterstützte.

Stefan Bischoff