Quelle: Kirchengemeinde Hesel

Aus der Gemeinde

Nachricht 15. März 2022

Wahlen des Stiftungsvorstandes

Im Januar wurde ein neues Kuratorium für die Stiftung unserer Gemeinde gewählt.

Das Foto zeigt den neuen Vorstand (von links): Wilma de Wall (Beisetzerin), Johanne Wessels, Imke Duin, Torsten Harms (Beisitzer), Taalke von Blumröder (Vorsitzende), Karsten Bruns (stellv. Vorsitzender) und Theda Enners.

Mit der Wahl des neuen Kuratoriums wird Inka Krumme verabschiedet. Seit der Gründung im Jahr 2008 war sie Mitglied in diesem Gremium. Wir danken herzlich für ihre jahrelange Unterstützung, die stets sehr gute Zusammenarbeit und ihr Engagement. Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alls Gute und Gesundheit.

 

Die Heseler Liudgeri Stiftung lädt unsere Kirchengemeinde sowie alle Interessierten zum

 

Stiftungsfest

 

am Sonntag, den 29.Mai 2022 um 16:00 Uhr in den Gemeindegarten ein. Die Gastreferentin Superintendentin Christa Olearius gestaltet den Gottesdienst zum Thema:

 

"Lippenstift und Talar - Wie Frauen auf die Kanzel kamen"

 

Anschließend lagen wir zu einem geselligen Ausklang ein.

 

Neuigkeiten aus dem Kirchenvorstand

  • Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist im Gottesdienst die FFP2- Maske dauerhaft zu tragen. Der Gemeindegesang ist untersagt, aber es darf beim Glaubensbekenntnis und bei Psalmen sowie Gebeten mitgesprochen werden. Wir hoffen, dass sich diese Situation bald wieder zum Besseren wendet! Glocken: Die Reparaturen sind beendet, und wir können wieder alle drei Glocken benutzen!
  • Die jährliche Friedhofsbegehung mit Standfestigkeitsprüfung der Denkmäler findet statt am Mittwoch, 04.Mai 2022, ab 18:00 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen.
  • Ab Sonntag, den 15. Mai 2022, wollen wir wieder möglichst viele Gottesdienste im Gemeindegarten feiern. Daher wird ab diesem Tag wieder um 10:30 Uhr begonnen. Weitere Informationen finden Sie in den Gottesdienst-Übersichten.

Hella Bruns

Kleidersammlung für Bethel vom 19. April bis 23. April

Es wird eine Kleidersammlung der Stiftung Bethel vom 19. April bis 23. April stattfinden. Genaueres wird noch bekannt gegeben.

Hella Bruns

Pastorin holt Friedenslicht aus Bethlehem in Leer ab

Das Friedenslicht aus Betlehem ist ein Weihnachtsbrauch, der 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen wurde. Seitdem wird das Friedenslicht in jedem Jahr von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und reist dann von Bethlehem aus mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in viele Staaten der Welt gesandt. Das Licht und seine Reise durch die Welt sollen an die Botschaft vom Weihnachtsfrieden, der bei der Geburt Christi in Bethlehem verkündet wurde, erinnern. Seit fast 30 Jahren machen sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf den Weg, um zur Weihnachtszeit das Friedenslicht auch nach Deutschland zu holen. Aus dem Landkreis Leer unterstützten die Pfadfinder vom Leeraner Stamm „Wildgänse“ diese Aktion von Anfang an. Auch 2021 wurde das Licht aus Österreich von den Pfadfindern abgeholt und auf verschiedenen Routen in Deutschland verteilt und so auch nach Leer gebracht. Normalerweise wird es dort auf dem Wiehnachtsmarkt achter d’ Waag an die Bevölkerung übergeben. Doch wegen der Coronapandemie war das 2021 leider nicht möglich. Stattdessen konnte man sich das Licht in der Lutherkirche in Leer abholen und mit nach Hause nehmen. Dorthin machte sich auch unsere Pastorin Taalke von Blumröder auf, um das Friedenslicht erstmals auch in unsere Heseler Kirche zu holen. Im Hauptgottesdienst am Heiligen Abend bekam dann jeder Besucher am Ende eine mit diesem Licht angezündete kleine Kerze und mit diesen vielen kleinen Friedenslichtern ging es dann gemeinsam hinaus vor die Kirche, um dort gemeinsam ,,O du fröhliche“ zu singen, in der Kirche war aufgrund der Pandemie das Singen ja leider nicht möglich gewesen. Der ostfriesische Wind machte es den Kerzen dann zwar sehr schwer weiterhin zu leuchten, aber auch wenn nach und nach immer mehr erloschen, tat dies der einmaligen weihnachtlichen Atmosphäre keinen Abbruch. Alle Gottesdienstbesucher werden sich wohl noch lange an diesen Abschluss des Weihnachtsgottesdienstes erinnern und er könnte der Anfang einer schönen Tradition werden, Corona und den ostfriesischen Wind mit geeigneten Vorkehrungen zu besiegen, wird uns schon noch gelingen.

Anita Berghaus